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Mitte Mai stieg der Pegel des Rhein kurzfristig und nur für einenTag auf über 3,50 m. Und da sage einer es gäbe das sprichwörtliche "Frühjahrshochwaser" nicht mehr. Woher auch immer die Wasserwelle kam, es reichte um Schiffe mit mehr Tiefgang einzuslippen. Damit ist die Saison gerettet... Glück gehabt.


... zumindest für einige von uns, denn leider liegen die meisten Boote noch an Land und viele Mitglieder hatten sich offenbar auch vom Wetter abschrecken lassen.
Dabei war dies durchaus nicht so schlecht wie vom Wetterbericht angekündigt. Guter Bergwind und nur sehr vereinzelte kurze Schauer - irgenwas muß den Wind ja auch verursachen - ergaben fast optimale Segelbedingungen. ZWEI Boote des DSV reihten sich in die Flotte der Neusser Vereine ein, die am Sonntag, 7.April ebenfalls die Saison eröffneten. Motorboote des DSV wurden auf dem Wasser nicht gesichtet.
Am 13. April haben die Mitglieder gemeinschaftlich gewirkt und die unterstronseitige Steganlage wieder in Position gebracht. Ein lecker Ponton war zuvor bereits gegen das Autauschteil ausgewechselt worden und liegt nun zur Renovierung an Land. Zwei neue Weiden sind von der Stadt gepflanzt worden. Es wird sicher noch einige Jahr dauern, bis sie im Sommer so vie Schatten spenden können wie die im Sturm umgewehten und leider morschen alten Weiden.
Nun kann die neue Saison kommen. Der Termin für das Ansegeln steht bereits:

Hoffentlich kommt bald noch einmal Wasser, damit auch die tiefer geghenden Boote geslippt werden können.
Unweit von Eiinburgh liegt Queensferry. Und auf der malerischen Hauptstraße von Queensferry, direkt an der alten Eisenbahnbrücke über den Firth of Fouth liegt die Seekiste.

Und wenn man nun genau in die linke untere Ecke des rechter Schaufenster schaut, liegt dort, ganz verstaubt ein alter Magnetkompass und wartet auf einen Kunden.
... die neu gestalteten Vereinsräume. Dank des engagieren Einsatzes von vielen Mitgliedern und der beauftragten Firmen konte der sehr sportliche Zeitplan eingehalten werden.
Dafür ein großes Dankeschön an alle Beteiligten.
Insgesamt wurden fast 400 Arbeitsstunden durch die Mitglieder geleistet!!
Über den Abriss wurde bereits berichtet.

Dann kam unvorhergesehen ein massiver Wasserschaden wegen der defekten Abdichtung der Terrassenwand zum Vorschein und ein Dachdecker mußte gefunden werden, der die Abdichtung kurzfristig und fachgerecht erneuerte. Dazu kamen im inneren Mehrarbeiten wie das ausbessen des losen Putzes und komplette Tapezieren und Streichen der Wände.
Viel Zeit ging auch in die Elektrik wo fast 1000 m Kabel verlegt wurden. Besonders die vielen abgeschnittenen, totgelegten oder unbezeichneten Leitungen erforderten geduldige Detektivarbeit.

Wen es interessiert, der findet den Bericht der Arbeitsgruppe auf der Jahreshauptversammlung zum Runterladen hier (das Hochladen kann etwas dauern) und weitere Bilder vom Umbau in der Galerie.
Am 19. Februar 2019 wurde unser langjähriges, im November verstorbene Mitglied Walter Büsdorf auf dem Südfriedhof beigesetzt.

In seiner Trauerrede zeichnete Pit Weber das Leben von Walter nach und viele DSV Mitglieder begleiteten ihn zu den Klängen von "Goodbye Sailor" auf seinem letzten Weg
Der Umbau des Clubraumes hat am ersten Samstag des Jahres begonnen. Eine überaus schlagkräftige Gruppe, Barbara, Ekkehard, Erk mit Kindern, Frank, Georg, Gregor, Hagen, Helmut, Jochen, Klaus, Manfred, zwei Michaels, Thomas, Werner, Wolfgang (in alphabetischer Rheihenfolge) zeigten wahrhaftigen Einsatz und brachte manches Verborgene ans Tageslicht
Sehr schön die Sprüche, die unter der Tapete zum Vorschein kamen...

