In den letzten Jahren haben Boote des Düsseldorfer Segler-Vereins bei Niedrigwasser oder auch bei Hochwasser immer wieder bei den Vereinen gegenüber in Neuss Zuflucht gefunden. Im Februar gab en nun die Gelegenheit, sich nachbarschaftlich zu revangieren: Der Neusser Napoleons-Hafen wurde gebaggert

Die Steganlage im DSV war auch in diesem Jahr nicht zusammengeschoben worden und daher nicht hochwassersicher. Andererseits bot sich so die Möglichkeit Boote aus den Nachbarvereinen aufzunehmen. Für die Jahreszeit nicht überraschend kündigte sich dann eine Hochwasserwelle an und damit begann eine Zitterpartie. Wie hoch würde das Wasser steigen?

Die Vorhersagen sind glücklicherweise recht zuverlässig, so dass grundsätzlich ein wenig Zeit für Notmaßnahmen bleibt. In Diesem Fall konnte Entwarnung gegeben werden, denn es war absehbar, dass der Pegel sein Maximum bei 6,61 m erreichen würde. Das untere Gelände unseres Vereins steht dann zwar unter Wasser, aber die Anlage liegt noch nicht im Strom.

 

Trockenen Fußes erreicht man die Steganlage dann nicht mehr und es gibt auch keine Möglichkeit, Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen und z.B. die Brücken einzuziehen.  

 So kann zusammenfassend nur festgestellt werden: Wieder einmal Glück gehabt.

ESc