Aufgefischtes und Interessantes

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Liebe Mitglieder,

das Jahr 2021 neigt sich den Ende zu. Noch immer bremst das Corona-Virus in seiner x-ten Variante das Clubleben. Selbst Santa-Claus hat sich in die Isolation seines Leuchtturma Roter Santa in der Wesermündung zurück gezogen und trinkt dort einsam seinen Glühwein, statt traditionell den DSV zu besuchen. So bleibt nichts Anderes, als auf diesen Weg ein Frohes Fest und einen guten Rutsch zu wünschen.

Euer Vorstand

 

P.S.
Boostern hilft anderen und Euch, damit die Saison 2022 vielleicht wieder normaler wird.

 

Viele Mitglieder bleiben ihrem Verein über lange Zeiträume und trotz räumliche Entfenrnung treu. So wurde bei der Herbstversammlung an zwei Mitglieder die Goldenen Ehrennadel für 40-jährige Mitgliedschaft vergeben.

Weitere Mitglieder wurden für 25-jährige Zugehörigkeit zum Verein geehrt. So sind Menschen aus Arnis, Berlin, Dortmund, Merode, Bad Ems Mitglied im Düsseldorfer Segler-Verein und das oft seit Jahrzehnten.  Warum? Aus Verbundenheit und um den Verein zu fördern. Mit der Flaschenpost erhält der Verein diese Verbindung. Auch dein Törnbericht, Bild oder eine andere "Flasche" kann dazu beitragen. Die Redaktion sagt schon 'mal danke.

Am Samstag 16. Oktober wurde die Saison mit dem traditionellen Absegeln beendet. Blauer Himmel und Sonne waren ideal, aber dafür ließ der Wind zu wünschen übrig: Also weniger Segeln als Motoren. Auch bei Pegel 1,22 m war für manche Yacht an ein Auslaufen nicht zu denken: Zu viel Tiefgang. Dennoch gelang es drei  Segelbooten den Rhein zu erreichen:  TUSNELDA, PIPS und TROLL.

und dann kam es ganz anders als geplant.

oder wie man im Mittelalter sagte "REGAL", so war die Planung

Das ist lange her war aber immer noch im Hinterkopf und ist nun Realität geworden

... nun wir wollen hier keine Schleichwerbung machen! Es war jedenfalls kein Mann mit Black und Decker. Eine Makita wäre türkis gewesen, Bosch grün, Einhell rot  jedenfalls nicht orange und besonders Stihl-voll sah die Kettensäge auch nicht aus mit der den abgestorbenen Birken an den Stamm gegangen wurde. Hier sei nur so viel verraten: Sie ist ein Modell 115-PS550-38, wiegt 7,32 kg und neu nicht mehr erhältlich. Aber ich schweife ab. Was eigentlich berichtet werden sollte ereignete sich am 2. Oktober 2021. Da tönte  auf dem Gelände der warnende Ruf "Timber" und Sekunden später lag der tote Baumriese in der Horizontalen.

Und diese Sekunde wurde sogar als Video verewigt! Hier könnt ihr diese ansehen.

Es ist Mitte August und wir gehen auf Kurs Heimat. Das Wetter ist "gemischt" mit viel Wind aus der falschen Richtung.So entschließen wir uns im geschützten Achterwasser zu bleiben und keinen Bogen über Polen und Dänemark zu machen.

Es gibt hier auch noch so viel zu sehen ...

Am 17 Juli ist es so weit. Gestern ist Troll ins Wasser gekrant worden und nun geht es endlich auf Törn.

"Ihr habt da was Blaues am Rumpf" ruft ein Angler am Ufer. "Macht nichts" geben wir zurück. Abends in Münster-Fuestrup sehen wir es dann auch. Ein Stück des Teppichbodens, der Troll beim Einkranen schützen sollte, klebt in der Unterwasserfarbe. Dann war sie doch vielleicht noch ewas zu frisch? Aber die Eigner waren ja auch zu ungeduldig nach mehr als 10 Monaten in der Werft.

Durch den Datteln-Hamm-Kanal, den Dortmund-Ems-Kanal, dem Mittelland-Kanal, den Elbe-Seiten-Kanal erreichen wir ...

Findet man im Schilfgürtel des Peenestroms die Mündung der Peene und folgt man gewundenen Flüsschen für etwa 8 km so erreicht man mit stehendem Mast die Eisenbahnklappbrücke von Anklam. Unmittelbar davor, am Backbord-Ufer liegt der gastfreundliche Motorboot-Club-Anklam. Auf dem Gelände eine Reihe von Hallen, und davor ein sehr langes Querverschiebegleis. Ein regelrechter "Verschiebebahnhof".

Da sind sich einschlägige Quellen nicht einig und eher unzuverlässig. Bei manchen wird von einigen hundert Jahren geschrieben, wobei gleichzeitig erwähnt wird, dass Trolle keinen Sinn für Zeit haben. Andere Quellen sprechen von einem mttleren Alter von 30 Jahren.

Eins steht jedenfalls fest: Unser TROLL ist 50 Jahre alt