Aufgefischtes und Interessantes

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so war noch im Herbst die verbreitete Meinung. Tatsächlich waren wir die letzten Jahre ohne den Zaun zu legen durch den Winter gekommen und das letzte Hochwasser lag schon 6 Jahre zurück, 2012, wer kann sich daran noch erinnern? Im Dezember drohte dann aber ein traditionelles "Adventshochwasser" von dem die Alten so gerne erzählen und für den 16. Dezember wurde kurzfristig zum gemeinschaftlichen Zaunlegen gerufen. Auch wenn dann das untere Gelände noch trocken blieb, so zeigte sich an diesem Januar-Wochenende, dass der Rhein nichts von seiner Unberechenbarkeit verloren hat oder wie die Rheinische Post titelte "und ewig droht der Rhein". Der Pegel stieg auf über 8 Meter und damit bis zum oberen Gelände!

Gut, dass der Zaun dem Treibgut keinen Widerstand mehr entgegensetzt und dass der Steg soweit wie möglich gesichert ist. 

Weitere Bilder finden im Archiv.

 

Freitag 8.Dezember 14:00, ein Sprinter fährt vor und liefert 4 Paletten voller Kartons. Eifrige Hände tragen diese in die erste Etage und dann geht es ans Auspacken. Die Bauanleitung ist verständlich aber es wird Mitternacht, bis

Unter dem Motto "Martin Gans Anders" trafen sich am Samstag, dem 18.November 20 Mitglieder im festlich mit Laternen geschmückten Clubhaus zum Martinsessen.

Egon, du hast dieses Jahr wieder einhand einen riesigen Törn von 3000 sm  gesegelt, bis in den Ladoga-See in Rußland.

Wie lange warst Du unterwegs?

"Am 10.Juni bin ich in Neuss losgefahren und war am 8 Oktober wieder zurück also mehr als 4 Monate."

 

 

Von Beate Müller-van Ißem.

Wie ihr wisst, feiert der Düsseldorfer Segler-Verein in zwei Jahren sein einhundertjähriges Bestehen. Anlass genug, sich dem Erscheinungsbild zu widmen und sich in Schale zu schmeißen. Gesagt, getan, wie man das so macht hat der Vorstand eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Die besteht aus mal mehr, mal weniger Teilnehmern, aber insgesamt haben Detlef Senftleben, Jürgen Müller, Thomas Küpper, Ekkehard Schulz und ich uns Gedanken gemacht, wie man unseren Club, oder vielmehr ganz konkret das Clubhaus, und noch genauer die „Bel Etage“ unseres Clubhauses, auf Vordermann bringen könnte. „Neu renovieren“, sagt man in unseren rheinischen Gefilden so schön. Denn schließlich ist die letzte „Schönheitsoperation“ auch schon wieder gut ein Vierteljahrhundert her. Deshalb wollen wir es gründlich machen – aber von Anfang an.

Weil wir ja nun ein Verein sind, in dem viel diskutiert wird, hat Ekkehard auf der letzten Mitgliederversammlung mal die Frage gestellt, was denMitgliedern so für unser Seglerhaus, genauer für unseren Clubraum, dringlich ist und was sie sich wünschen. Die zahlengetreue Auswertung erspare ich Euch, aber als vorrangig wurden Decke, Boden, Bestuhlung und Beleuchtung bemängelt und der Wunsch nach einer modernen Location, passend zu einer „DSV-Wohlfühl-Atmosphäre“, mit hellen, freundlichen Farben, einem wischbaren Boden und Seemannslook, waren eindeutig. Wir sind natürlich – und gerne! – immer noch Wassersportler und das darf man auch sehen.

Als Arbeitsgruppe haben wir uns zuerst gefragt , wofür der Clubraum denn so genutzt wird. Da ist natürlich der Stammtisch, bei dem bis zu 20 Personen gemütlich zusammensitzen und sich unterhalten. Da ist die Mitgliederversammlung, bei der wir auch schon mal mehr Stühle brauchen, und gutes Licht, damit bei den Abstimmungen auch richtig gezählt werden kann. Da ist die Preisverteilung nah Regatten, das An- und Absegeln, bei dem die Verpflegung mehr im Mittelpunkt steht, da ist das Weihnachtsessen, bei dem an einer langen Tafel gemütlich gequatscht und geschlemmt wird, da sind natürlich die Filmabende, bei denen wir es uns auch gemütlich machen wollen und die Erlebnisse unserer Segelfreunde auf einer Leinwand verfolgen möchten, und manche Feier im Freundes und Bekanntenkreis

 

Im Gegensatz zu den "Bremen Stadtmusikanten", die Bremen ja nie erreichten, sondern nach Vertreiben der Räuber in deren Haus von der hohen Belohnung lebten, erreichten wir mit TROLL Bremen. Dennoch sind der Esel, der Hund die Katze und der Hahn in Bremen allgegenwärtig, ob im Bilderbuch,

als Bronzeskulptur vor dem Rathaus, Brunnen in der Bötchergasse oder vor einem Restaurant im malerischen Schnoor. 

Wir haben noch nie die Weser befahren und legen dazu den Mast.

Segler sind nicht zu beneiden!

Das ist die Ansicht von uns Beiden.

Wenn prall die Sonne scheint auf’s Haupt,

er nah dem Sonnenstich sich glaubt.

Bei Regen wird er pudelnass,

bei Sturm und Welle grün und blass.

Wer einen Spaß nennt so ein Leben,

dem wurde kein Verstand gegeben.

 

 

1975 wurde das Einmannkielboot MONAS erstmals vorgestellt. Das besondere dieses Bootstyps war der Ausreitstuhl, der es auch Seglern in  fortgeschrittenem Alter erlaubte, sein Körpergewicht zum Bootstrimm bequem einzusetzen. Diese Idee wurde vom Eigner dieses Jollenkreuzers auf Spiekeroog begeistert aufgegriffen, der zwei Klappstühle in die Seereling integrierte!